Book Details
⚡️Book Title : Tagebcher 1982-2001
⚡Book Author : Fritz J. Raddatz
⚡Page : 944 pages
⚡Published 2010 by Rowohlt Verlag GmbH
Tagebcher 1982-2001 - Ein Buch wie dieses hat es noch nicht gegeben. Von Augstein bis Marion Dnhoff, von Grass bis Enzensberger, von Hochhuth bis Kempowski zeigt es die deutschen Intellektuellen, ja berhaupt die ganze bundesrepublikanische Gesellschaft, wie sie so hellsichtig nie beschrieben worden ist: wahrgenommen mit dem Sensorium eines Hochempfindsamen, subjektiv und zutreffend, anteilnehmend, scharfzngig. Das Buch, das von der Kritik immer erhofft, von den Schriftstellern aber nie geschrieben worden ist der groe Gesellschaftsroman der Bundesrepublik, das balzacsche Portrt unserer Zeit , hier ist es. Und vermutlich war niemand so geeignet, es zu schreiben, wie Fritz J. Raddatz. In Deutschland ist er der widersprchlichste Intellektuelle seiner Generation: anziehend durch seinen Witz, distanzierend durch seinen Eigensinn, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten und immer, bei aller Geselligkeit, von einer Empfindung der Unzugehrigkeit bestimmt. Schon in den sechziger Jahren hat Erich Kuby ber ihn gesagt, da fr so jemanden in Deutschland eigentlich kein Platz sei. Kubys Urteil besttigt sich im Lebensgefhl des Tagebuchschreibers. Raddatz zeigt sich hier unmaskiert, als hochmtiger Melancholiker und treuer Freund, als Hypochonder, Misanthrop, Zweifler. Das ist die Entstehensbedingung dieser Aufzeichnungen, die von Raddatz letzten Jahren als Feuilletonchef der ZEIT bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts reichen und im Fall der Mauer, in der deutschen Wiedervereinigung ihren kontroversenreichen Mittelpunkt haben.


Tagebcher 1982-2001
Ein Buch wie dieses hat es noch nicht gegeben. Von Augstein bis Marion Dnhoff, von Grass bis Enzensberger, von Hochhuth bis Kempowski zeigt es die deutschen Intellektuellen, ja berhaupt die ganze bundesrepublikanische Gesellschaft, wie sie so hellsichtig nie beschrieben worden ist: wahrgenommen mit dem Sensorium eines Hochempfindsamen, subjektiv und zutreffend, anteilnehmend, scharfzngig. Das Buch, das von der Kritik immer erhofft, von den Schriftstellern aber nie geschrieben worden ist der groe Gesellschaftsroman der Bundesrepublik, das balzacsche Portrt unserer Zeit , hier ist es. Und vermutlich war niemand so geeignet, es zu schreiben, wie Fritz J. Raddatz. In Deutschland ist er der widersprchlichste Intellektuelle seiner Generation: anziehend durch seinen Witz, distanzierend durch seinen Eigensinn, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten und immer, bei aller Geselligkeit, von einer Empfindung der Unzugehrigkeit bestimmt. Schon in den sechziger Jahren hat Erich Kuby ber ihn gesagt, da fr so jemanden in Deutschland eigentlich kein Platz sei. Kubys Urteil besttigt sich im Lebensgefhl des Tagebuchschreibers. Raddatz zeigt sich hier unmaskiert, als hochmtiger Melancholiker und treuer Freund, als Hypochonder, Misanthrop, Zweifler. Das ist die Entstehensbedingung dieser Aufzeichnungen, die von Raddatz letzten Jahren als Feuilletonchef der ZEIT bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts reichen und im Fall der Mauer, in der deutschen Wiedervereinigung ihren kontroversenreichen Mittelpunkt haben.
0 Comments